Boston House, amerikanische Non-Profit-Organisation
Boston House ist ein Haus in Fort Pierce, Florida, das 1909 im Colonial Revival- und Georgian Revival-Stil erbaut wurde und durch symmetrische Fassaden und klassische Details charakterisiert ist. Das Gebäude zeigt die Bauweisen des frühen 20. Jahrhunderts mit handwerklichen Elementen wie Säulen und dekorativem Schmuck, die es zu einem guten Beispiel für die damalige Architekturpraxis machen.
Das Haus wurde 1909 von William T. Jones erbaut, einem Ingenieur und späteren Sheriff, der Gelder aus einer Bahnunfall-Entschädigung zur Finanzierung nutzte und Materialien aus Georgia beschaffen ließ. Während der Großen Depression verlor Jones das Haus, das später in den Besitz der Familie McCarty überging, aber das Gebäude erfuhr 1984-85 eine umfassende Restaurierung und wurde 1985 in das National Register of Historic Places aufgenommen.
Das Haus trägt seinen Namen nach einem Stil, der amerikanische Kolonialarchitektur widerspiegelt und zeigt, wie diese Designideen in Florida Wurzeln schlugen. Besucher können heute sehen, wie die symmetrischen Fassaden und klassischen Details die Wertschätzung für zeitlose handwerkliche Traditionen ausdrücken.
Das Haus steht an der South Indian River Drive in einer ruhigen Gegend in der Nähe des Wassers und ist heute als Anwaltskanzlei in Gebrauch, daher sind Besichtigungen möglicherweise eingeschränkt. Es ist am besten, das Gebäude von außen zu betrachten und die architektonischen Details von der Straße aus zu bewundern.
Das Haus wurde mit Mitteln finanziert, die aus einer Bahnunfall-Entschädigung stammten, und verwendete Baumaterialien, die über die Eisenbahn aus Georgia herbeigebracht wurden, was die Verflechtung lokaler und regionaler Ressourcen zeigt. Diese ungewöhnliche Herkunft der Materialien und die Verbindung zur Eisenbahn sind heute selten bekannte Details der Baugeschichte des Hauses.
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