Indian River, Brackwasser-Lagunesystem im östlichen Florida, Vereinigte Staaten.
Der Indian River ist ein Brackwassersystem an Floridas Atlantikküste, das Salzwasser vom Ozean mit Süßwasser vom Festland vermischt. Das System erstreckt sich etwa 120 Kilometer entlang der Küste und wird durch fünf Meerengen mit dem Ozean verbunden.
Spanische Kolonisten nannten dieses Gewässer zunächst Rio de Ais, benannt nach dem Ais-Volk, das die Küstenregion bewohnte. Der Name reflektiert die lange Geschichte der europäischen und indigenen Präsenz an dieser Küste.
Der Fluss ist ein zentrales Element der atlantischen Küstenkultur und unterstützt bis heute Fischertraditionen in den umliegenden Gemeinden. Die Menschen nutzen das Gewässer für ihre tägliche Arbeit und es verbindet die verschiedenen Küstensiedlungen miteinander.
Das Gewässer ist relativ flach und variiert in seiner Breite erheblich, weshalb es wichtig ist, sich vor einem Besuch über die lokalen Bedingungen zu informieren. Die beste Zeit für Wassersportaktivitäten hängt von Windverhältnissen und Gezeiten ab.
Das Gewässer beherbergt eine außergewöhnliche Vielfalt an Fischarten und ist das einzige natürliche Lebensgebiet für die Salzmarsch-Schlange. Diese seltene Schlange findet man nirgendwo sonst auf der Welt.
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