Gatorland, Wildtier-Themenpark in Orlando, Vereinigte Staaten
Gatorland ist ein 110 Acre großer Themenpark und Wildtierreservat in Southchase, südlich von Orlando, dessen Eingang ein Betonkrokodilkopf mit tealgrünem Oberkiefer, weißen Zähnen und rotem Auge bildet. Er beherbergt Tausende Alligatoren und Krokodile, darunter leucistische, einen Brutsumpt mit Holzsteg und Aussichtsturm, eine Voliere, einen Streichelzoo und eine Schmalspurbahn mit 2 Fuß Spurweite.
Owen Godwin eröffnete den Park 1949 als Florida Wildlife Institute auf früherem Weideland; 1954 wurde er in Gatorland umbenannt. Der Eingang in Form eines Alligatorenmauls aus Beton wurde 1964 eingeweiht. Ein Brand zerstörte 2006 den Geschenkeladen und tötete ein Krokodil und zwei Pythons; der Neubau öffnete 2008.
Der Park dient Bildungseinrichtungen aus der Region als Lernort für Themen wie Reptilienkunde und heimische Ökosysteme. Besucher erleben bei Vorführungen, wie Pfleger mit den Tieren arbeiten und Informationen über deren Verhalten vermitteln.
Die Anlage öffnet täglich von 10 bis 17 Uhr und liegt etwa 20 Minuten südlich vom Stadtzentrum Orlandos entfernt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und ausreichend Trinkwasser mitbringen, da die Wege größtenteils unter freiem Himmel verlaufen.
Der Park nimmt lästige Alligatoren von Fallenstellern auf, die sie sonst wegen Fleisch und Haut getötet hätten. Zu seinen Bewohnern zählt Jawlene, ein Alligator ohne Oberkiefer. Gatorland betreut außerdem die lebende Alligatorenschau im Resort Gaylord Palms in Kissimmee.
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