Gatorland, Wildtier-Themenpark in Orlando, Vereinigte Staaten
Gatorland ist ein Reptilienpark nördlich von Kissimmee in Florida, der Abertausende Alligatoren und Krokodile auf rund 44 Hektar beherbergt. Die Anlage umfasst Laufstege durch Sumpfgebiete, mehrere Schaubereiche und einen Aussichtsturm, von dem Besucher über natürliche Lebensräume blicken.
Owen Godwin gründete die Anlage im Jahr 1949 auf früherem Weideland und eröffnete damit die erste touristische Attraktion in Zentralflorida. In den folgenden Jahrzehnten erweiterte der Betrieb sein Areal und führte Programme zur Rettung und Unterbringung unerwünschter Tiere ein.
Der Park dient Bildungseinrichtungen aus der Region als Lernort für Themen wie Reptilienkunde und heimische Ökosysteme. Besucher erleben bei Vorführungen, wie Pfleger mit den Tieren arbeiten und Informationen über deren Verhalten vermitteln.
Die Anlage öffnet täglich von 10 bis 17 Uhr und liegt etwa 20 Minuten südlich vom Stadtzentrum Orlandos entfernt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und ausreichend Trinkwasser mitbringen, da die Wege größtenteils unter freiem Himmel verlaufen.
Zwei seltene Alligatoren mit leucistischer Färbung leben hier in einem speziellen Gehege, das UV-Strahlung filtert. Weltweit existieren nur zwölf bekannte Exemplare dieser Farbvariante, und beide tragen Namen aus haitianischer Kreolsprache.
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