Okeechobeesee, Süßwassersee in Südflorida, Vereinigte Staaten.
Lake Okeechobee ist ein ausgedehnter Süßwassersee in Südflorida, der sich über eine weite Fläche erstreckt und im Durchschnitt sehr flach ist. Das Wasser ist von einem hohen Deich umgeben, der das umliegende Land schützt, während Schilfgürtel und Wasserpflanzen große Bereiche am Uferrand bedecken.
In den 1920er Jahren verursachten zwei verheerende Stürme schwere Überschwemmungen, die Hunderte von Menschenleben kosteten und zur Errichtung eines großen Schutzwalls führten. Der Bau des Herbert Hoover Dike begann in den 1930er Jahren und veränderte die Beziehung zwischen dem See und den umliegenden Gemeinden dauerhaft.
Der Name stammt aus der Hitchiti-Sprache und bedeutet großes Wasser, ein Hinweis auf die Ureinwohner, die hier lange vor der Ankunft europäischer Siedler lebten. Heute spielt der See eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft und Fischerei, wobei zahlreiche Gemeinden am Ufer vom Wasser abhängig sind.
Der Zugang zum Seeufer ist an mehreren öffentlichen Anlegeplätzen und Parks möglich, die sich gut zum Angeln und Bootfahren eignen. Das Wetter kann sich schnell ändern, besonders in den wärmeren Monaten, wenn Gewitter häufig auftreten.
Der See funktioniert als große natürliche Speichereinheit im Wassersystem Floridas und verbindet den Kissimmee River im Norden mit den Everglades im Süden. Dieses komplexe hydrologische Netz regelt den Wasserfluss über weite Teile der Halbinsel.
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