Orange County, Landkreis in Zentralflorida, Vereinigte Staaten
Orange County ist ein Verwaltungsbezirk im mittleren Florida, der sich über etwa 2600 Quadratkilometer erstreckt und Orlando als Hauptstadt hat. Der Bezirk umfasst zahlreiche kleinere Städte und Gemeinden, die sich zwischen Kiefernwäldern, Seen und Feuchtgebieten verteilen.
Das Gebiet wurde 1824 als Mosquito County gegründet und erhielt 1845 seinen heutigen Namen, als Florida Bundesstaat wurde. Die Zitrusplantagen prägten die Wirtschaft bis ins frühe 20. Jahrhundert, bevor der Tourismus zur Haupteinnahmequelle wurde.
Der spanische Name vieler Ortschaften erinnert an die frühen Siedler und ihre Versuche, in dieser sumpfigen Landschaft Fuß zu fassen. Viele Bewohner pflegen heute noch die Tradition der Freiluftaktivitäten und nutzen die zahlreichen Seen zum Angeln und Bootfahren.
Die wichtigsten Straßen verlaufen meist in Nord-Süd-Richtung und verbinden die verschiedenen Ortschaften miteinander. Wer die Gegend erkundet, sollte auf die häufigen Gewitter am Nachmittag achten, besonders im Sommer.
Die ausgedehnten Sumpfgebiete dienten einst als natürliche Brutstätten für Millionen von Mücken, was dem früheren Namen des Bezirks seine Berechtigung gab. Heute bieten diese Feuchtgebiete Lebensraum für Alligatoren und zahlreiche Vogelarten, die man bei Spaziergängen beobachten kann.
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