Daytona International Speedway, Motorsportrennstrecke in Daytona Beach, Vereinigte Staaten.
Der Daytona International Speedway ist ein Rennkurs in Daytona Beach, Florida, dessen ovale Strecke etwa 4 Kilometer misst und steile Kurven mit einer Neigung von mehr als 30 Grad aufweist. Die Start- und Zielgerade verläuft parallel zu breiten Tribünen, während der Innenbereich Platz für Boxengassen, Medienzentren und offene Rasenflächen bietet.
William France Sr. begann im November 1957 mit dem Bau der Anlage und eröffnete sie im Februar 1959 als Antwort auf die wachsende Nachfrage nach professionellen Rennen. Die ersten Wettkämpfe zogen sofort nationale Aufmerksamkeit auf sich und machten den Kurs zu einem festen Bestandteil des amerikanischen Motorsports.
Der Name Daytona stammt von der Stadt, deren Strandkurs schon vor dem Speedway organisierte Rennen austrug. Bill France Sr. leitete diese Rennen in den 1930er-Jahren und gründete später die NASCAR. Das 24-Stunden-Rennen von Daytona findet seit 1966 jährlich auf dem Infield-Straßenkurs statt, das Coke Zero 400 wird nachts gefahren.
Das 2,5 Meilen lange Tri-Oval hat drei überhöhte Kurven, der Infield-Straßenkurs misst 5,7 km. Die Tribünen bieten rund 101.500 Plätze, erreichbar über fünf neu gestaltete Eingänge namens Injectors. Das Coke Zero 400 wird nachts unter der 1998 installierten Beleuchtung gefahren. Die Anlage grenzt an den Flughafen Daytona Beach Municipal, etwa 80 km nördlich von Orlando.
Ein See von etwa 12 Hektar liegt mitten im Innenbereich und wurde früher für Motorbootrennen genutzt. Das Wasser dient heute vor allem als Reservoir für die Sicherheitssysteme und als Lebensraum für verschiedene Vogelarten.
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