Velda Mound, Archäologische Stätte im Norden von Tallahassee, Florida, Vereinigte Staaten.
Velda Mound ist eine archäologische Stätte in Nordflorida mit einem erhöhten Erdwall, auf dem Native-American-Anführer wohnten. Rund um den Hügel befand sich ein Siedlungsgebiet mit Häusern und Anbauflächen für die Ernährung der Bevölkerung.
Gruppen der Fort-Walton-Kultur erbauten diesen Hügel um 1450, und ihre Nachfahren, die Apalachee, nutzten ihn bis etwa 1625. Die Stätte dokumentiert wichtige Veränderungen in der Siedlungsweise und dem Einfluss europäischer Kontakte in dieser Region.
Die Bewohner bauten kleine Gärten neben ihren Häusern an und bearbeiteten große Gemeinschaftsfelder für Mais, Bohnen und Kürbis. Diese Anbauweise war zentral für das tägliche Leben und die Ernährung der Gemeinschaft.
Die Stätte befindet sich unter staatlicher Verwaltung und ist für Forschung und Bildungsbesuche zugänglich. Besucher sollten wissen, dass der Zugang je nach Wetterbedingungen und laufenden Ausgrabungen variieren kann.
Im März 1922 starb eine Dozentin des Florida State College for Women bei einem Erdrutsch während Ausgrabungsarbeiten am Hügel. Dieser Unfall machte die Zerbrechlichkeit der Struktur deutlich und führte zu vorsichtigeren Grabungsmethoden.
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