Ormond Mound, Indianische Begräbnisstätte in Ormond Beach, Florida.
Der Ormond Mound ist ein prähistorischer Erdaufschüttung an der Kreuzung South Beach Street und Mound Avenue in Ormond Beach. Die Struktur enthält die Überreste von über 125 frühen Ureinwohnern und zeigt die Bestattungspraktiken dieser antiken Kultur.
Die St. Johns-Kultur erbaute diesen Bestattungshügel nach 800 n.Chr. als Ruhestätte für ihre Verstorbenen. Der Hügel bleibt das bedeutendste Überbleibsel dieser Zivilisation an Floridas Ostküste.
Der Hügel war ein heiliger Ort für die Timucua, die ihre Verstorbenen in einem rituellen Prozess bestatteten, bei dem Priester die Knochen vor der Beisetzung präparierten. Besucher können heute sehen, wie dieser Ort die spirituellen Überzeugungen einer Gemeinschaft widerspiegelt, die hier über Generationen hinweg ihre Toten verehrte.
Das Gelände ist von Ames Park aus zugänglich, das sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet und kostenlos Parkplätze bietet. Der Weg führt entlang des Halifax River, daher ist bequemes Schuhwerk und Vorsicht bei feuchten Bedingungen empfehlenswert.
Ausgrabungen 1982 enthüllten spanische Handelskugeln und keramische Gegenstände, die neben den Überresten begraben waren. Diese Funde zeigen, dass der Hügel noch lange nach seiner Gründung eine wichtige Bestattungsstätte blieb und möglicherweise Kontakte zu europäischen Händlern widerspiegelt.
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