St. Johns National Wildlife Refuge, Nationales Wildschutzgebiet in Titusville, Vereinigte Staaten
Das St. Johns National Wildlife Refuge ist ein Schutzgebiet südlich von Titusville in Brevard County, Florida, das Sümpfe, Feuchtgebiete und Küstenlebensräume umfasst. Das Gebiet wird vom U.S. Fish and Wildlife Service verwaltet und besteht größtenteils aus offenen Marschlandschaften mit dichter Vegetation entlang der Wasserläufe.
Das Schutzgebiet wurde 1971 gegründet, als der Dusky Seaside Sparrow, ein nur in diesem Teil Floridas vorkommender Vogel, kurz vor dem Aussterben stand. Die letzten bekannten Exemplare dieser Art starben in den 1980er Jahren in Gefangenschaft, doch der Schutz des Gebiets wurde fortgesetzt, um anderen Tierarten zugutezukommen.
Das Schutzgebiet wurde ursprünglich gegründet, um einen seltenen Sperling vor dem Aussterben zu bewahren, der damals nur noch in diesem Teil Floridas vorkam. Dieser Hintergrund erklärt, warum der Ort heute noch so streng geschützt wird und für die Öffentlichkeit gesperrt bleibt.
Das Schutzgebiet ist für die Öffentlichkeit gesperrt, da es als Brutgebiet für schutzbedürftige Tierarten dient. Wer mehr erfahren möchte, kann sich an das zuständige Büro des U.S. Fish and Wildlife Service wenden oder umliegende Beobachtungsbereiche aufsuchen.
Obwohl das Schutzgebiet für Menschen gesperrt ist, beobachten Biologen hier regelmäßig den Weißkopfseeadler, das Nationalsymbol der USA, bei der Nahrungssuche über den Sümpfen. Vier der hier lebenden Tierarten stehen auf der Bundesliste der bedrohten Arten, darunter der Holzstorch und der Schopfkarakara.
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