Freedom Parkway, Stadtstraße in Old Fourth Ward, Atlanta, Vereinigte Staaten.
Der Freedom Parkway ist eine Stadtstraße im Old Fourth Ward von Atlanta, die das Stadtzentrum mit dem Carter Center verbindet und von Grünflächen und Bäumen gesäumt wird. Der Korridor vereint Fahrspuren für Kraftfahrzeuge mit asphaltierten Wegen für Fußgänger und Radfahrer.
In den 1960er Jahren wurden für eine geplante Stadtautobahn bereits Hunderte von Häusern abgerissen, bevor die Anwohner erfolgreich Widerstand leisteten und den Bau stoppten. Das so gerettete Gelände wurde schließlich in den heutigen Grünkorridor umgewandelt.
Der Freedom Parkway beherbergt öffentliche Kunstwerke, die an Persönlichkeiten der Bürgerrechtsbewegung erinnern, und Besucher begegnen diesen Werken beim Spaziergang entlang des Weges. Der Korridor wird von Familien, Joggern und Radfahrern genutzt, die ihn als Alltagsroute durch das Viertel betrachten.
Der Parkway ist über mehrere Zugänge erreichbar und lässt sich gut mit den Routen der PATH Foundation verbinden, die Wege für Fußgänger und Radfahrer durch verschiedene Stadtteile bieten. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Tageszeit, wobei die frühen Morgenstunden und die Abendstunden am ruhigsten sind.
Das Gelände des heutigen Grünkorridors war ursprünglich für einen Interstate Highway reserviert, der Atlanta mit anderen Bundesstaaten verbinden sollte, aber nie gebaut wurde. Es ist eines der wenigen Beispiele in den USA, wo eine solche Planung vollständig durch Bürgerproteste aufgehalten wurde.
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