Laniersee, Stausee im Norden Georgias, Vereinigte Staaten
Lake Lanier ist ein künstlicher Stausee im Norden von Georgia, der sich über mehrere Counties erstreckt und mehr als 1.100 Kilometer Uferlinie bietet. Das Wasser reicht von flachen Buchten bis zu tiefen Kanälen, die von bewaldeten Hügeln und kleinen Inseln gesäumt werden.
Der Staudamm Buford wurde in den 1950er Jahren gebaut, um Hochwasser zu kontrollieren und Energie zu erzeugen, wobei mehrere kleine Gemeinden unter Wasser gesetzt wurden. Die Überflutung veränderte die Region grundlegend und schuf eine neue Erholungslandschaft, die seitdem Millionen von Besuchern anzieht.
Der Name erinnert an Sidney Lanier, einen Dichter aus dem 19. Jahrhundert, der in Georgia aufwuchs und die Landschaft des Südens in seiner Arbeit verewigte. Heute versammeln sich Familien aus den umliegenden Städten an Wochenenden am Ufer, um zu angeln, zu picknicken oder mit Booten auf dem Wasser zu fahren.
Rampen für Boote und Badestellen finden sich an zahlreichen Punkten rund um das Ufer, einige davon mit Sanitäranlagen und Picknicktischen ausgestattet. Die beste Zeit für einen Besuch ist von Frühling bis Herbst, wenn das Wetter warm genug zum Schwimmen ist und die Campingplätze geöffnet haben.
Unter der Oberfläche liegen noch immer Fundamente alter Häuser und Brücken, die manchmal bei niedrigem Wasserstand sichtbar werden. Taucher berichten von versunkenen Straßen und Steinmauern, die an die Gemeinden erinnern, die hier einst standen.
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