Richard B. Russell Lake, Künstlicher See, der durch den Bau des Richard-B.-Russell-Staudamms in South Carolina entstanden ist.
Der Richard B. Russell Lake ist ein Stausee im Nordwesten von South Carolina, in der Nähe der Grenze zu Georgia. Er liegt zwischen bewaldeten Hügeln und verfügt über eine stark gegliederte Uferlinie mit vielen Buchten.
Der See wurde vom U.S. Army Corps of Engineers mit dem Richard-B.-Russell-Damm am Savannah River an der Grenze zwischen Georgia und South Carolina geschaffen. Die Flutung begann im Oktober 1983 und war im Dezember 1984 bei einem Vollstau von 475 Fuß abgeschlossen. Zuvor wurden die Millwood Plantation, Fort Independence und ein Indianerdorf mit Mound ausgegraben; die Georgia-Carolina Memorial Bridge blieb unter Wasser erhalten.
Der Stausee ist nach Richard Brevard Russell Jr. benannt, einem US-Senator aus Georgia, nicht einem Gouverneur von South Carolina. Vor der Flutung gruben Archäologen die Millwood Plantation, Fort Independence und ein Indianerdorf mit Erdhügel aus; die historische Georgia-Carolina Memorial Bridge blieb unversehrt unter dem Wasser stehen.
Der Zugang zum Ufer ist an mehreren Stellen möglich, wobei die Bedingungen je nach Jahreszeit und Wasserstand variieren. Es empfiehlt sich, vor dem Besuch zu prüfen, welche Aktivitäten in welchen Bereichen erlaubt sind.
Der Stausee überflutete die historische Georgia-Carolina-Memorial-Bridge, ohne sie abzureißen; das Bauwerk steht bis heute intakt unter Wasser. Bevor die Flutung im Oktober 1983 begann, gruben Archäologen die Millwood Plantation, Fort Independence und ein Indianerdorf mit Erdhügel aus. Das Corps of Engineers besitzt einen 300 Fuß breiten Pufferstreifen entlang der 540 Meilen Uferlinie, weshalb das Ufer fast völlig unbebaut bleibt.
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