Sorrel–Weed House, Neoklassizistisches Museum am Madison Square, Savannah, Vereinigte Staaten.
Das Sorrel–Weed House ist ein dreistöckiges Gebäude an der 6 West Harris Street in Savannah mit rötlich-oranger Fassade und dunkelgrünen Fensterläden. Ein Portikus auf vier schlichten Säulen schützt den mittleren Eingang, zu dem links und rechts Treppen führen; darüber öffnet sich eine weiße Glastür auf einen Balkon mit schwarzem Eisengeländer. Drei Fenster mit Läden bilden die oberste Etage, und das Haus steht zwischen Bäumen.
Das Haus wurde vom Architekten Charles Cluskey für den Schifffahrtskaufmann Francis Sorrel entworfen; 1859 vereinbarte Henry D. Weed den Kauf und übernahm es 1862, danach blieb es bis 1914 in der Familie Weed. 1954 war es eines der ersten beiden Häuser Georgias, die zum State Landmark erklärt wurden. Ab 1941 gehörte es über fünfzig Jahre der Familie Cohen, 1996 kaufte es Stephen Bader.
Das Gebäude trägt den Namen zweier Familien, die hier über Generationen lebten und das gesellschaftliche Leben der Stadt prägten. Besucher können die hohen Räume und erhaltenen Fassaden sehen, die noch heute von der Rolle des Hauses als Wohnsitz wohlhabender Kaufleute zeugen.
Das Museum befindet sich an der 6 West Harris Street und bietet Führungen am Tag sowie Abendtouren an, bei denen sich Gruppen am Hofeingang treffen. Die Touren führen durch mehrere Räume und geben Einblick in die Architektur und Geschichte des Hauses.
Die Eröffnungsszene eines bekannten Films aus dem Jahr 1994 wurde vom Dach dieses Gebäudes aus gedreht und zeigt den Blick über die historische Innenstadt. Die Aufnahme ist zu einem der bekanntesten Bilder von Savannah geworden.
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