Igbo Landing Historic Site, Historische Stätte in Dunbar Creek, Saint Simons Island, Vereinigte Staaten.
Igbo Landing Historic Site ist ein Gedenkort am Dunbar Creek auf Saint Simons Island in den Vereinigten Staaten, der an ein tragisches Ereignis aus dem Jahr 1803 erinnert. Eine Gedenktafel am Ufer markiert die Stelle, wo versklavte Menschen aus Westafrika ankamen und sich gegen ihre Unterdrückung auflehnten.
Im Jahr 1803 erreichte eine Gruppe von etwa 75 versklavten Igbo aus Westafrika die Küste von Saint Simons Island, nachdem sie sich an Bord des Schiffes gegen ihre Bewacher zur Wehr gesetzt hatten. Anstatt in die Sklaverei zu gehen, entschieden sich viele von ihnen, ins Wasser zu laufen und zu ertrinken.
Der Ort trägt den Namen der Igbo, einer westafrikanischen Volksgruppe, und wird heute vor allem von Nachkommen versklavter Menschen besucht, die hier ihrer Vorfahren gedenken. Besucher hinterlassen oft Blumen oder andere Zeichen des Gedenkens am Ufer des Dunbar Creek.
Ein Gedenkschild aus dem Jahr 2022 bietet grundlegende Informationen über die Ereignisse von 1803 und steht frei zugänglich am Dunbar Creek. Die Umgebung ist naturbelassen und es gibt keine ausgebauten Wege oder Einrichtungen vor Ort.
Afroamerikanische Überlieferungen erzählen von singenden Menschen, die ins Wasser gingen und dabei eine Melodie in ihrer Muttersprache anstimmten. Einige Versionen der Geschichte sprechen davon, dass die Ertrunkenen sich in Vögel verwandelten und über den Ozean zurückflogen.
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