Lake Murray, Wasserkraftwerk-Stausee nahe Columbia, South Carolina.
Lake Murray ist ein großer Stausee in South Carolina, der sich über eine Wasserfläche von etwa 194 Quadratkilometern mit rund 1.000 Kilometern Uferlinie erstreckt und an einigen Stellen bis zu 61 Meter tief wird. Die Ufer wechseln zwischen bewaldeten Hängen, flachen Buchten und Bereichen mit Privatgrundstücken, während mehrere Inseln im Wasser verteilt liegen.
Die Bauarbeiten am Stausee begannen 1927, als die Lexington Water Power Company die Genehmigung erhielt, einen Damm am Saluda River zu errichten, um Strom für die wachsende Region Columbia zu erzeugen. Die Flutung des Tals dauerte mehrere Jahre und schuf schließlich eine der größten künstlichen Wasserflächen im Südosten der Vereinigten Staaten.
Fischer kommen oft in den frühen Morgenstunden an die Uferbereiche, um Schwarzbarsch oder Wels zu fangen, während die Bootsrampen am Wochenende besonders frequentiert sind. Einheimische Familien nutzen die zahlreichen Buchten zum Schwimmen und Picknicken, besonders in den warmen Monaten zwischen Mai und September.
Mehrere öffentliche Bootsrampen bieten Zugang zum Wasser und sind in der Regel von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet, wobei einige Bereiche bei starkem Wind oder Sturm geschlossen werden können. Die ruhigeren Buchten im nördlichen Teil eignen sich besser zum Schwimmen und Paddeln, während die tieferen südlichen Abschnitte bei Motorbootfahrern beliebt sind.
Bomb Island, eine kleine Insel im südlichen Teil des Sees, dient im Sommer als nächtlicher Sammelplatz für Purpurschwalben, die sich hier in Tausenden versammeln, bevor sie nach Süden ziehen. Diese saisonale Ansammlung gilt als die größte ihrer Art in Nordamerika und zieht Vogelbeobachter aus der gesamten Region an.
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