Kiawah Island, Küstenstadt im Charleston County, South Carolina.
Kiawah Island ist eine Stadt im Charleston County, South Carolina, die sich auf einer Barriereinsel vor der Atlantikküste erstreckt und etwa 16 Kilometer Sandstrand, Sumpfgebiete und bewaldete Dünen umfasst. Die Insel beherbergt mehrere Golfplätze, Ferienhäuser und Naturschutzgebiete, in denen Unechte Karettschildkröten ihre Nester bauen und wilde Tiere wie Alligatoren, Luchse und Rehe leben.
Englische Siedler kamen 1670 in die Region und trafen auf die Kiawah-Indianer, die bis dahin das Gebiet bewohnt hatten. Captain George Raynor erwarb das Eiland 1699, und in den folgenden Jahrhunderten wechselte das Land mehrfach den Besitzer, bevor es im 20. Jahrhundert als Ferienort erschlossen wurde.
Der Name stammt von den Kiawah-Indianern, die vor der Ankunft europäischer Siedler auf der Insel lebten, und ihre Spuren bleiben im Ortsnamen erhalten. Heute sind die Golfplätze das bekannteste Merkmal, besonders der Ocean Course, der für große Wettkämpfe genutzt wurde und internationale Aufmerksamkeit erlangte.
Ein Wegenetz aus befestigten Pfaden verbindet die Wohngebiete mit den Stränden, Golfanlagen und dem Beachwalker County Park, der als öffentlicher Zugang dient. Besucher sollten auf Schilder achten, die vor wilden Tieren warnen, und beim Spaziergang in Dünen oder Wäldern auf den markierten Wegen bleiben.
Die geschützten Gebiete erstrecken sich über rund 800 Hektar und beherbergen Alligatoren, Luchse, Rehe und zahlreiche Vogelarten, die man oft von den Gehwegen aus beobachten kann. Besucher erleben häufig Begegnungen mit diesen Tieren bei frühmorgendlichen oder spätnachmittäglichen Spaziergängen, wenn die Aktivität der Wildtiere zunimmt.
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