Marion-See, Stausee zwischen fünf Bezirken in South Carolina, Vereinigte Staaten
Lake Marion ist ein Stausee zwischen fünf Bezirken in South Carolina, der rund 44.800 Hektar umfasst und eine Uferlinie von 507 Kilometern aufweist. Zahlreiche versunkene Zypressen und Baumstümpfe ragen aus dem Wasser oder bleiben unter der Oberfläche verborgen.
Der Stausee entstand 1941 im Zuge des Santee Cooper Project während der Großen Depression, um Arbeitsplätze zu schaffen und ländliche Gebiete mit Strom zu versorgen. Die Flutung verwandelte weite Teile der Landschaft und verband mehrere Flüsse zu einem einzigen Becken.
Der See trägt den Namen von General Francis Marion, einem Kämpfer des Unabhängigkeitskriegs, dessen Plantage unter der Oberfläche versunken ist. Angler und Bootsfahrer teilen sich heute das Wasser, das für viele Bewohner der Region zum Wochenende gehört.
Mehrere öffentliche Bootsrampen erleichtern den Zugang zum Wasser, und Orientierungszeichen helfen beim Navigieren durch die weitläufigen Gewässer. Der Santee State Park bietet ebenfalls Zugang und Ausgangspunkt für Ausflüge auf dem See.
Im See lebt eine sich selbst erhaltende Streifenbass-Population, die ihren gesamten Lebenszyklus im Süßwasser vollzieht. Diese Besonderheit wurde erst nach dem Schließen des Damms entdeckt und bleibt für Forscher von Interesse.
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