Simmons-Edwards House, Herrenhaus im Bundesstil in Charleston, Vereinigte Staaten.
Das Simmons-Edwards House ist eine dreigeschossige Stadtvilla in Charleston mit Ziegeln im Flemish-Bond-Muster und einer zweigeschossigen Veranda mit korinthischen Säulen an der Legare Street. Das Gebäude zeigt charakteristische Merkmale der föderalen Architektur aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Francis Simmons, ein Plantagenbesitzer von Johns Island, erbaute das Haus 1800, und George Edwards erwarb es 1816 und führte bedeutende Umbauten durch. Die Erweiterungen widerspiegeln die wechselnden Bedürfnisse seiner Bewohner über zwei Jahrzehnte hinweg.
Das Haus ist lokal als "Pineapple Gates House" bekannt, benannt nach den dekorativen Schmiedeeisen-Toren mit geschnitzten Finials, die italienischen Tannenzapfen ähneln. Diese Details prägen das Erscheinungsbild des Grundstücks bis heute.
Das Gebäude bleibt eine private Residenz und ist nicht öffentlich zugänglich, daher können Besucher nur die äußeren Merkmale von der Legare Street aus betrachten. Es empfiehlt sich, die Grundstücksgrenzen zu respektieren und einen Blick auf die Fassade und die Tore vom öffentlichen Gehweg aus zu werfen.
Das Grundstück beherbergt drei unterschiedliche Gärten mit formalen und funktionalen Bereichen, die durch stuckierte Säulen mit Sandsteinkugeln an den oberen Enden begrenzt werden. Diese Garteneinteilung zeigt die Vielfalt der Außenräume, die oft übersehen wird.
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