Columbia Museum of Art, Kunstmuseum in der Innenstadt von Columbia, Vereinigte Staaten.
Das Columbia Museum of Art befindet sich an der Kreuzung Main Street und Hampton Street in einem Gebäude, das um das Stahlskelett eines ehemaligen Macy's-Kaufhauses herum errichtet und 1998 eröffnet wurde. Die Ziegelfassade und der Eingangsportikus erinnern an das Taylor House, den früheren Standort des Museums. Im Inneren umfassen 22.000 Quadratfuß (2.055 m²) Galeriefläche ein zweigeschossiges Atrium mit einem 14 Fuß (4,27 m) hohen Kronleuchter von Dale Chihuly und 20 Galerien im Obergeschoss, die als Zeitleiste der europäischen und amerikanischen Kunst angeordnet sind.
Das Museum wurde 1950 gegründet und war ursprünglich in einem Privathaus untergebracht, bevor es an seinen heutigen Standort zog. In den 1950er Jahren erhielt es durch die Samuel H. Kress Foundation bedeutende Renaissance- und Barockwerke, die den Grundstein der Sammlung legten.
Der Name des Museums stammt von seiner Stadt; die Sammlung wuchs aus Schenkungen lokaler Sammler und der Ernennung 1954 zum Regionalzentrum der Kress Foundation, die über zwanzig Jahre 78 Werke der Renaissance und des Barock einbrachte. Eine Schenkung von Dr. Robert Y. Turner 2003 und 2007 ergänzte chinesische Kunst von etwa 2000 v. Chr. bis 1400 n. Chr., gezeigt in einem Saal, der die europäische Abfolge im Obergeschoss unterbricht.
Der Museumseingang liegt an der Main Street an der Ecke Hampton Street und führt in das zweigeschossige Robinson-Jr.-Atrium; der 164 Plätze fassende Auditoriumssaal grenzt daran, die Galerien im Erdgeschoss liegen auf der anderen Seite. Boyd Plaza, der gepflasterte öffentliche Platz vor dem Museum, zeigt die Skulpturen von Henry Moore, Robert Carroll und Steven Naifeh. Zwanzig Galerien im Obergeschoss zeichnen die europäische und amerikanische Kunst von der Antike an nach.
Die Boyd Plaza, der mit Ziegeln gepflasterte öffentliche Platz vor dem Museum, entstand durch den Teilabriss des früheren Kaufhauses Belk; die Umgestaltung 2017 finanzierte die Darnall W. and Susan F. Boyd Foundation. Hier stehen Henry Moores Upright Motive No. 8 (um 1955–1956), Robert Carrolls Apollo Cascade (2007) und Steven Naifehs Jali XXXVII (2013).
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