Congaree-Nationalpark, Nationalpark im Landkreis Richland, South Carolina
Der Congaree-Nationalpark schützt über 10.800 Hektar Auenwald im Zentrum von South Carolina, wo der Congaree River regelmäßig über die Ufer tritt und den Boden mit Nährstoffen anreichert. Das Gelände bleibt flach und wird von Bächen durchzogen, während Laubgehölze und Sümpfe ein dichtes, feuchtes Ökosystem bilden.
Die Holzindustrie begann hier Ende des 19. Jahrhunderts, doch die schwierigen Sumpfbedingungen bremsten die Abholzung und bewahrten große Teile des Waldes. In den 1960er-Jahren setzten sich Umweltschützer für den Schutz ein, was 1976 zur Ausweisung als National Monument und später 2003 zur Anerkennung als Nationalpark führte.
Der Name stammt vom Congaree-Volk, das in dieser Gegend lebte, bevor europäische Siedler kamen. Besucher wandern heute unter dichten Baumkronen, wo Licht nur gedämpft durch das Blätterdach fällt und Holzstege durch sumpfige Bereiche führen, die jahrhundertelang die Abholzung verhinderten.
Über 40 Kilometer Wanderwege durchziehen das Schutzgebiet, darunter ein Holzsteg, der auch bei Hochwasser zugänglich bleibt. Wer mit dem Kanu auf dem Cedar Creek paddeln oder in einfachen Camps übernachten möchte, sollte in den besucherstärkeren Monaten rechtzeitig reservieren.
Mehrere der höchsten Laubbäume an der Ostküste wachsen hier, darunter Sumpfzypressen und Eichen, die älter als 500 Jahre sind. Nachts leuchten im späten Frühling synchron blinkende Glühwürmchen, ein seltenes Naturschauspiel, das nur an wenigen Orten Nordamerikas zu beobachten ist.
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