Fort Johnson, Kolonialfort auf James Island, Vereinigte Staaten.
Fort Johnson ist eine Befestigungsanlage auf der Nordostspitze von James Island und diente als strategische Verteidigungsposition. Die Anlage umfasst ein erhaltenes Magazin aus Backstein aus dem Jahr 1765, das noch heute besichtigt werden kann.
Die Befestigungsanlage wurde in der Kolonialzeit errichtet und spielte dann eine entscheidende Rolle zu Beginn des Bürgerkriegs. Von diesem Ort aus wurden 1861 die ersten Schüsse auf Fort Sumter abgefeuert, was den Beginn des Krieges markierte.
Das Fort markierte einen Wendepunkt in der Geschichte South Carolinas, als hier 1775 die erste Staatsflagge gehisst wurde. Diese Geste der Unabhängigkeit fand an diesem Ort statt, bevor der Staat offiziell seine Eigenständigkeit erklärte.
Die Anlage wird von der South Carolina Department of Natural Resources verwaltet und umfasst etwa 90 Hektar offenes Gelände. Der Besuch ist am einfachsten zu Fuß möglich, und Besucher sollten sich auf ebenes Terrain und wechselnde Wetterbedingungen vorbereiten.
Während des Bürgerkriegs vergruben konföderierten Soldaten die Befestigungsanlage absichtlich, um sie vor Zerstörung zu schützen. Das Fort blieb unter der Erde verborgen, bis es 1931 wiederentdeckt und freigelegt wurde.
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