Haight-Ashbury, Gegenkulturviertel in San Francisco, Vereinigte Staaten
Haight-Ashbury ist ein Wohnviertel in San Francisco, das sich um die Kreuzung der Straßen Haight und Ashbury gruppiert. Die Gegend zeigt sich mit viktorianischen Häusern, deren Fassaden oft in kräftigen Farben gestrichen sind, und kleinen Geschäften, die Kunst, Mode und Bücher anbieten.
Nach dem Bau einer Seilbahn im Jahr 1883 entwickelte sich das Gebiet von verstreuten Höfen zu einem städtischen Wohnviertel mit direkter Verbindung ins Stadtzentrum. Während der 1960er Jahre wurde die Gegend zu einem Treffpunkt junger Menschen, die neue Formen des Zusammenlebens erprobten.
Der Name "Haight-Ashbury" entstand aus der Kreuzung zweier Straßen und wurde zum Symbol für alternative Lebensweisen, die bis heute in den Läden und Wandmalereien sichtbar sind. Besucher finden hier Geschäfte mit Second-Hand-Kleidung, Schallplatten und handgemachtem Schmuck, die an die freie Denkweise der Vergangenheit anknüpfen.
Das Viertel liegt am Rande des Golden Gate Park und lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei flache Schuhe wegen der teils steilen Hügel ratsam sind. Viele kleine Läden und Cafés haben ihre Öffnungszeiten auf den späten Vormittag oder Nachmittag gelegt.
Ein Kollektiv namens Diggers betrieb in den 1960er Jahren eine kostenlose Klinik und eine Ausgabestelle für Mahlzeiten, um Bedürftige ohne Geldforderung zu versorgen. Diese Initiative war Teil einer Bewegung, die Handel und Besitz ablehnte und auf gegenseitiger Hilfe aufbaute.
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