Montaña de Oro State Park, Naturpark an der Küste im Bezirk San Luis Obispo, Vereinigte Staaten.
Montaña de Oro ist ein Naturschutzgebiet an der Pazifikküste im San Luis Obispo County in Kalifornien, das sich über Klippen, Strände, Dünen und Hügel erstreckt. Der Valencia Peak erhebt sich über das Meer und bietet einen weiten Blick auf die Küste und die Wellen darunter.
1842 vergab Gouverneur Juan B. Alvarado das Rancho Cañada de los Osos an Victor Linares; 1845 vereinten James Scott und John Wilson es mit dem Rancho Pecho y Islay zu einer 32.431 Acre großen Konzession. Alden B. Spooner Jr. pachtete und kaufte ab 1892 Land am Islay Creek, hielt Milchvieh und errichtete ein Ranchhaus, Scheunen, eine Molkerei und ein Wasserrad. Der Staat kaufte das Gelände 1965 und weihte es am 24. April 1965 als Park ein, wobei der von Irene McAllister vergebene Name blieb.
Der Name „Montaña de Oro“ (Goldberg) stammt laut der arabischsprachigen Quelle von den goldenen Wildblumen des Parks. Er blieb erhalten, als der Staat das Land 1965 kaufte: Es war der Name, den Irene McAllister dem Anwesen gegeben hatte. Vor der Ankunft der Europäer lebten hier Chumash und Salinan; spanische Entdecker notierten 1542, dass Bewohner in Kanus zur Begrüßung heranruderten.
Die Wege sind meist unbefestigt und führen über unebenes Gelände, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird. Frühe Morgenstunden eignen sich gut für Besuche, da der Wind am Nachmittag oft stark wird und die Sicht durch Nebel eingeschränkt sein kann.
Die Gezeitentümpel entlang der Küste beherbergen Seeanemonen, Seesterne und kleine Krebse, die bei Ebbe sichtbar werden. In den Wintermonaten lassen sich von den Klippen aus Grauwale beobachten, die auf ihrer Wanderung nach Süden vorüberziehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.892 Mitwirkenden weltweit.