Mission San Francisco de Asís, Historische Missionsstätte im Mission District, San Francisco, Vereinigte Staaten
Die Mission San Francisco de Asís ist ein kolonialer Kirchenkomplex im Mission District von San Francisco, Vereinigte Staaten, und besteht aus einer kleinen Kapelle und einer größeren Basilika daneben. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Gebäude mit Innenhöfen, einem Friedhof und einem Museum, das Gegenstände aus der Kolonialzeit zeigt.
Spanische Franziskaner gründeten diese Station im Juni 1776, wenige Tage vor der Unabhängigkeitserklärung der dreizehn Kolonien an der Ostküste. Indigene Ohlone bauten die Lehmziegelkapelle und wurden von Missionaren getauft, während ihre traditionelle Lebensweise verschwand.
Der Name Dolores stammt von einem nahen Bach, der einst Arroyo de Nuestra Señora de los Dolores hieß und die Gegend mit Wasser versorgte. Indigene Handwerker schufen damals Wandbemalungen mit Pflanzenfarben, die noch heute sichtbar sind und zeigen, wie verschiedene Glaubensvorstellungen zusammenkamen.
Die kleine Kapelle liegt links neben der größeren Basilika und zeigt dicke Lehmziegelwände sowie alte Holzbalken an der Decke. Der Friedhof und die Gärten hinter den Gebäuden bieten Ruhe abseits der Straße und sind bei Tageslicht gut zu erreichen.
Die Kapelle überstand das Erdbeben von 1906 ohne Schäden, während fast alle anderen Gebäude der Stadt zerstört wurden oder abbrannten. Ihre dicken Lehmziegelwände erwiesen sich als widerstandsfähiger als moderne Konstruktionen jener Zeit.
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