Avalon Ballroom, Konzerthalle in Polk Gulch, San Francisco, Vereinigte Staaten
Der Avalon Ballroom nahm die beiden obersten Stockwerke des 1911 erbauten Gebäudes in der 1268 Sutter Street ein; die Eingangstüren öffneten sich zur Sutter Street. Im Inneren verlief ein L-förmiger Balkon entlang der Süd- und Westwand des ersten Stockwerks, die Tanzfläche lag vor einer erhöhten Bühne in der Nordostecke. Der Saal maß etwa 24 bis 30 m auf 49 bis 55 m und fasste bis zu 500 Personen. Die Fassade ist dunkelgrau gestrichen, mit Bogenfenstern und einem gemeißelten Gesicht zwischen den Bögen.
Das Gebäude an der 1268 Sutter Street wurde 1911 nach Plänen des Architekten Alfred Henry Jacobs errichtet. Ab 1915 beherbergte es Puckett's College of Dancing, in den 1930er Jahren einen öffentlichen Tanzsaal namens Avalon Ball Room. Von 1966 bis 1969 buchten Chet Helms und Family Dog Productions dort die Konzerte; 1968 verlor der Saal seinen Mietvertrag, 1969 wurde er zum Kino Regency II, von 2002 bis 2005 fanden wieder Konzerte statt.
Der Name stammt von einem öffentlichen Tanzsaal, dem Avalon Ball Room, der in den 1930er Jahren am 1268 Sutter Street bestand und fünfmal pro Woche Tanzveranstaltungen anbot. In den 1960er Jahren buchten Chet Helms und Family Dog Productions von Donnerstag bis Samstag Bands; psychedelische Plakate stammten von Rick Griffin, Stanley Mouse, Alton Kelley und Victor Moscoso, die Lichtshows von Diogenes Lantern Works. Big Brother and the Holding Company, im Frühjahr 1966 um Janis Joplin formiert, trat dort auf.
Der Ballsaal lag in den beiden obersten Stockwerken des Gebäudes von 1911, der Eingang lag an der Sutter Street. Im Inneren verlief ein L-förmiger Balkon entlang der Süd- und Westwand, die Tanzfläche lag vor einer Bühne in der Nordostecke. Der Raum maß etwa 24 bis 30 m auf 49 bis 55 m, die Bühne war 12 bis 15 m breit. Heute wird der Raum anders genutzt und ist nicht als Ballsaal zu besichtigen.
Die Plakate des Avalon stammten von Rick Griffin, Stanley Mouse, Alton Kelley und Victor Moscoso, die Lichtshow oft von Diogenes Lantern Works. Die Grateful Dead spielten zwischen 1966 und 1969 mindestens neunundzwanzig Mal hier und nahmen im Herbst 1966 Vintage Dead und Historic Dead sowie Anfang 1969 zwei Stücke von Live/Dead auf.
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