Monterey Bay, Pazifische Bucht in Zentralkalifornien, USA
Monterey Bay ist eine Meeresbucht entlang der zentralen Pazifikküste Kaliforniens zwischen Santa Cruz und der Monterey-Halbinsel. Das Küstengewässer bildet eine geschwungene Linie von etwa 30 Meilen (48 Kilometer) und wird von Sandstränden, Klippen und kleinen Hafenorten begrenzt.
Ein spanischer Seefahrer erreichte diese Gewässer in der Mitte des 16. Jahrhunderts und bemerkte die Kiefernwälder auf der Halbinsel. Die Gegend wechselte später von spanischer zu mexikanischer und schließlich zu amerikanischer Kontrolle während des 19. Jahrhunderts.
Der Name des Meeresbeckens erinnert an die frühe spanische Präsenz in Kalifornien und hat sich trotz wechselnder Herrschaft über Jahrhunderte bewahrt. Heute erkennen Besucher das Naturschutzgebiet an den Hinweisschildern entlang der Küste und an den Forschungsschiffen, die regelmäßig zur Beobachtung der Meeressäuger ablegen.
Walbeobachtungstouren fahren das ganze Jahr über ab, wobei Grauwale im Winter und Buckelwale im Sommer vorbeiziehen. Kajakfahrer und Taucher finden ruhigere Bedingungen normalerweise am Morgen, wenn der Wind noch nicht aufgefrischt hat.
Ein tiefer Unterwassercanyon beginnt nahe Moss Landing und erreicht eine Tiefe von über 11.800 Fuß (3.600 Meter), vergleichbar mit dem Grand Canyon. Diese submarine Schlucht erstreckt sich fast 95 Meilen (153 Kilometer) über den Meeresboden hinaus und zieht Tiefsee-Kreaturen an, die man sonst nur weit draußen im offenen Ozean findet.
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