Gebäude der Bank of California, Finanz-Wolkenkratzer im Finanzviertel, San Francisco, Vereinigte Staaten.
Das Bank of California Building an der 400 California Street verbindet einen dreigeschossigen, tempelartigen neoklassizistischen Bau von 1908 mit einem 1967 an der Westseite angefügten Hochhaus von 22 Geschossen und 95 Metern Höhe. Die alte Fassade zeigt kannelierte korinthische Säulen unter einem Gebälk mit der Inschrift „THE BANK OF CALIFORNIA“; der Turm hat eine Glasvorhangfassade mit vertikalen Pfeilern und hellgraue Seitenwände. Im Inneren reicht eine 15 Meter hohe Bankschalterhalle bis zum Dach, die auf drei Seiten von kolossalen Kolonnaden umgeben ist.
Das Gebäude wurde 1908 errichtet, kurz nach dem Erdbeben von 1906, und war einer der ersten Geschäftsbauten, die den Wiederaufbau des Finanzviertels einleiteten. Seine Entstehung markierte das Vertrauen der Geschäftswelt in die Zukunft der Stadt nach der Katastrophe.
Das Gebäude zeigt griechisch-römische Merkmale mit großen Fenstern und aufwendigen Gesimsen, die das Äußere prägen. Diese Details spiegeln den Geschmack der wohlhabenden Bankiers wider, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Macht durch monumentale Architektur ausdrücken wollten.
Das Gebäude ist vom Financial District aus leicht erreichbar und verfügt über großzügige Eingangsbereiche an der California Street. Besucher können die aufwendige Architektur von außen und in den öffentlichen Bereichen bewundern, wenn sie das Gebäude durchqueren.
Die Tempelfassade von 1908 orientiert sich am kurz zuvor fertiggestellten Gebäude der Knickerbocker Trust Company in New York. Hinter den sechs korinthischen Säulen der Fassade an der California Street liegt eine 15 Meter hohe Bankhalle, die auf drei Seiten von kolossalen Kolonnaden bis zum Dach umgeben ist.
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