Yerba Buena, Erste zivile Siedlung in San Francisco, Kalifornien.
Yerba Buena war eine frühe spanische Siedlung im Nordosten der San Francisco-Halbinsel, die sich um eine natürliche Ankerbucht in der Nähe des heutigen Portsmouth Square gruppierte. Das Gebiet wurde von den Wassern der Yerba Buena Cove begrenzt und bildete den Ursprung des städtischen Gefüges, das San Francisco später prägen sollte.
Die Siedlung wurde nach spanischen Kolonialmustern gegründet und entwickelte sich zum Handelszentrum der Region. Am 30. Januar 1847 benannte der Lieutenant Washington Bartlett das Gebiet während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges offiziell in San Francisco um.
Die Siedlung entstand nach spanischem Kolonialmustern mit einem zentralen Platzdesign, das später die Basis für die heutigen Stadtteile Financial District und Chinatown bildete. In diesem Grundriss lassen sich noch heute die Spuren der ursprünglichen spanischen Planungsideen erkennen, die das Wachstum der ganzen Stadt prägten.
William Richardson und Francisco de Haro legten das erste Straßennetz an und schufen damit die Grundlagen für das heutige Gitternetzystem von San Francisco. Dieses ursprüngliche Straßensystem ist noch immer die Grundlage der heutigen Stadtplanung in diesem Gebiet.
Der Name stammt vom Clinopodium douglasii, einer heimischen Minzpflanze, die reichlich an den nordöstlichen Ufern der San Francisco-Halbinsel wuchs. Diese Pflanze gab dem frühen Kolonialgebiet seinen Namen, bevor es später umbenannt wurde.
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