Benicia–Martinez Bridge, Straßen- und Eisenbahnbrücken in Martinez, Vereinigte Staaten
Die Benicia–Martinez Bridge ist eine Gruppe von drei parallelen Brücken über den Carquinez Strait in Nordkalifornien, bestehend aus einer Eisenbahnbrücke und zwei Straßenbrücken. Die gesamte Anlage erstreckt sich über eine Länge von etwa 2,7 Kilometern und verbindet die beiden Städte an den gegenüberliegenden Ufern der Meerenge.
Die Eisenbahnbrücke entstand 1930 als Ersatz für den Fährbetrieb der Southern Pacific Railroad über den Carquinez Strait. Die erste Straßenbrücke wurde 1962 eröffnet, um den Autoverkehr zu übernehmen, und eine zweite Straßenspannweite kam später hinzu, nachdem der Verkehr in der Region zugenommen hatte.
Die Anlage trägt ihren Namen nach den beiden Städten Benicia und Martinez, die sie am Carquinez Strait miteinander verbindet. Wer heute die Brücke überquert, sieht unter sich oft Frachtschiffe und Fähren, die auf derselben Wasserstraße unterwegs sind, welche früher die einzige Verbindung zwischen beiden Ufern war.
Die nördliche Fahrbahn führt fünf Fahrspuren über den Strait und verfügt über automatische Mautsysteme, die das Fahrzeug während der Durchfahrt erfassen. Die südliche Straßenbrücke bietet vier Spuren und einen eigenen Radweg für Fußgänger und Radfahrer, sodass eine sichere Überquerung ohne Autoverkehr möglich ist.
Das Eisenbahnsegment gehört zu den längsten Bahnbrücken westlich des Mississippi und misst über 2,7 Kilometer. Viele Reisende bemerken beim Überqueren, dass die parallelen Spannweiten leicht versetzt zueinander verlaufen, weil sie in unterschiedlichen Jahrzehnten nach jeweils eigenen technischen Standards errichtet wurden.
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