Amador County, Bezirk in der Sierra Nevada, Kalifornien, Vereinigte Staaten
Amador County ist eine Verwaltungseinheit in der Sierra Nevada in Kalifornien, die sich zwischen Hügelland und bewaldeten Bergketten erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen Tälern mit Weinreben, Flussläufen und höheren Lagen mit Kiefernwäldern.
Diese Verwaltungseinheit entstand 1854 aus Gebieten zweier benachbarter Bezirke, nachdem Goldvorkommen zahlreiche Siedler angelockt hatten. Der Name erinnert an einen spanischsprachigen Rancher, der in der Region nach dem Edelmetall suchte.
Die hier gelegenen Weingüter ziehen Besucher an, die in Verkostungsräumen lokale Rotweine probieren und durch alte Rebgärten spazieren. Mehrere Ortschaften bewahren Holzgebäude aus der Bergbauzeit, in denen heute Geschäfte und kleine Museen untergebracht sind.
Öffentliche Buslinien verbinden die wichtigsten Ortschaften miteinander und bieten Anschlüsse zu benachbarten Bezirken. Fahrpläne und Haltestellen findet man online oder in den Rathäusern der einzelnen Gemeinden.
Eine der hiesigen Minen erreichte außergewöhnliche Tiefen und zählte zu den tiefsten Goldgruben auf dem Kontinent. Besucher können heute noch Förderanlagen und Schachtgebäude besichtigen, die von dieser unterirdischen Arbeit zeugen.
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