Coast Range Geomorphic Province, Physiographische Provinz in Kalifornien, Vereinigte Staaten.
Die Küstenkordilleren erstrecken sich entlang der Westküste Kaliforniens und bilden eine natürliche Grenze zwischen dem Pazifischen Ozean und dem Zentraltal. Diese bergige Region ist geprägt von engen Tälern, grasbewachsenen Hügeln und steilen Abhängen, die sich über hunderte Kilometer erstrecken.
Diese Bergkette entstand vor über 200 Millionen Jahren durch tektonische Prozesse und das Zusammentreffen von Erdplatten, die Schichten aus Sedimenten aufhäuften. Während der letzten Millionen Jahre haben Erosion und Bewegungen der Erdkruste die heutige Form der Landschaft geprägt.
Die Küstenkordilleren waren seit Tausenden von Jahren Heimat für verschiedene indigene Völker, die hier lebten und die Ressourcen der Region nutzten.Die Landschaft zeigt noch heute Spuren dieser Besiedlung in Form von Plätzen und Stätten, die für diese Gemeinschaften bedeutsam waren.
Der Zugang zu dieser Region variiert je nach Ort und umfasst sowohl öffentliche Wege als auch Privatland, daher sollte man sich vorher informieren, welche Bereiche begehbar sind. Viele Bereiche sind am besten zu Fuß oder mit dem Auto vom nächsten Ort aus erreichbar, wobei Wander- und Fahrtrouten je nach Jahreszeit unterschiedlich zugänglich sind.
Die San Francisco Bay teilt diese Bergkette in zwei unterschiedliche Teile: die Nordküstenkordilleren und die Südküstenkordilleren, die jeweils eigene Merkmale aufweisen. Diese natürliche Unterteilung zeigt sich in unterschiedlichen Höhenlagen, Vegetationstypen und geologischen Mustern auf beiden Seiten der Bucht.
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