Humboldt Redwoods State Park, Staatspark im Landkreis Humboldt, Kalifornien.
Humboldt Redwoods State Park erstreckt sich entlang des Eel River und umfasst etwa 21.450 Hektar (53.000 Acres) mit alten Küstenmammutbäumen, die bis über 100 Meter (330 Fuß) in die Höhe ragen. Das Gelände besteht aus schmalen Flusstälern, dichten Wäldern und sanften Hügeln, durchzogen von Pfaden, die sich zwischen den Stämmen hindurchschlängeln.
Das Gebiet wurde 1921 als Schutzgebiet ausgewiesen, als der Colonel Raynal C. Bolling Memorial Grove als erster Teil gesichert wurde. In den folgenden Jahrzehnten kamen weitere Grundstücke hinzu, um einen zusammenhängenden Korridor alter Wälder zu bewahren, die zuvor durch Abholzung bedroht waren.
Der Name des Schutzgebiets ehrt den deutschen Naturforscher Alexander von Humboldt, der im 19. Jahrhundert durch seine Schriften über Pflanzengeographie bekannt wurde. Besucher sehen heute Informationstafeln entlang der Wege, die erklären, wie Küstennebel die Bäume mit Feuchtigkeit versorgt und warum diese Wälder nur in einem schmalen Streifen entlang der kalifornischen Küste wachsen.
Besucher finden Wanderwege unterschiedlicher Länge, von kurzen Spaziergängen nahe dem Besucherzentrum bis zu längeren Strecken tiefer im Wald. Campingplätze und Picknickbereiche stehen das ganze Jahr über zur Verfügung, wobei Frühling und Herbst weniger Andrang bieten.
Die Rockefeller Forest innerhalb des Parks gilt als größter zusammenhängender Bestand alter Küstenmammutbäume weltweit. Einige Exemplare haben ein Alter von über 2.000 Jahren erreicht und stehen eng beieinander, sodass das Kronendach viel Tageslicht filtert.
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