Ophir, ghost town in Placer County, California
Ophir ist eine ehemalige Bergbausiedlung im Placer County, Kalifornien, die während des Goldrausches gegründet wurde. Heute stehen nur noch wenige Gebäude wie eine Feuerwehrstation, eine Schule, zwei Geschäfte und ein kleiner Friedhof, während etwa 700 Menschen in der Gegend leben.
Ophir wurde 1849 gegründet und hieß ursprünglich The Spanish Corral, wurde aber 1850 nach der biblischen Goldregion umbenannt. Nachdem ein Großfeuer 1853 den Ort zerstörte, wurde er nicht vollständig wiederaufgebaut und wandte sich später dem Quarzabbau zu.
Der Name Ophir verweist auf eine biblische Stadt, berühmt für ihre Goldvorkommen, was frühe Siedler anzog, die mit antiken Geschichten vertraut waren. Diese Wahl des Namens zeigt, wie sehr Gold die Hoffnungen und Träume der Gemeinde prägte.
Der Ort ist leicht von Auburn erreichbar und liegt in den sanften Hügeln des Placer County. Besucher sollten damit rechnen, dass es nur begrenzte Einrichtungen vor Ort gibt und neigen Geschäfte und Dienstleistungen sich in den nahegelegenen Städten befinden.
Ein Messingdenkmal, das die Geschichte Ophirs dokumentiert, wurde 2012 gestohlen, aber die Behörden fanden Teile davon und ersetzten die Gedenktafel 2014. Diese moderne Episode zeigt, wie die Geschichte des Ortes weiterlebt und von der Gemeinde geschützt wird.
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