Cape Sebastian State Scenic Corridor, Küstenstaatspark im südlichen Oregon, Vereinigte Staaten.
Cape Sebastian ist ein Küstenschutzgebiet in Südoregon, das sich steil über dem Pazifik erhebt und von verschiedenen Aussichtspunkten aus erreichbar ist. Das Gebiet besteht aus Waldbeständen aus Fichten und offenen Felsbereichen, die bis zum Strand hinunterführen.
Der Ort wurde 1603 von dem spanischen Navigator Sebastian Vizcaino benannt, der diese Felsenformation während seiner Erkundung der Pazifikküste entdeckte. Der Name verweist auf den heiligen Sebastian und verbindet den Ort mit der frühen europäischen Erforschung dieser Region.
Vogelbeobachter und Naturliebhaber kommen hier zusammen, um Meeressäuger und wandernde Seevögel zu beobachten. Der Ort ist bekannt für Walbeobachtungen während der Zugzeiten, was Besucher anlockt, die die Tierwelt des Pazifiks erleben möchten.
Der Park ist kostenlos zugänglich und bietet Parkplätze für Besucher an den Eingängen. Ein gut angelegter Wanderweg führt durch Waldbestände bis zu Aussichtspunkten und hinunter zum Strand, sodass Besucher verschiedene Schwierigkeitsgrade wählen können.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde von Parkbeschäftigten über Sichtungen eines japanischen U-Bootes in den Gewässern vor diesem Kap berichtet. Diese Begebenheit ist heute Teil der regionalen Geschichte und zeigt, wie nah der Krieg damals an die amerikanische Küste herangekommen ist.
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