Küste Oregons, Pazifikküste in Oregon, Vereinigte Staaten.
Die Küste von Oregon erstreckt sich über 584 Kilometer am Pazifik entlang und zeigt Felswände, Waldstreifen, schmale Buchten und Gezeitenbecken, in denen sich Seesterne und Muscheln sammeln. Sanddünen wechseln mit Klippen aus schwarzem Gestein ab, durch die Bäche ins Meer fließen und Treibholz an den Stränden liegt.
Handelsrouten über den Pazifik führten ab dem 16. Jahrhundert spanische, russische und britische Schiffe entlang dieser Küste, bevor amerikanische Siedler im 19. Jahrhundert in Planwagen aus dem Osten ankamen. Leuchttürme entstanden nach zahlreichen Schiffbrüchen, besonders dort, wo der Columbia River ins Meer mündet und starke Strömungen Segelschiffe auf Grund laufen ließen.
Viele Küstenorte leben vom Fischfang und von kleinen Brauereien, die vor Ort Bier herstellen und in ihren Gaststuben ausschenken. Kunsthandwerker arbeiten in Werkstätten, die entlang der Hauptstraßen stehen, und verkaufen Holzschnitzereien oder Keramik direkt an Besucher.
Alle Strandabschnitte bleiben für Fußgänger zugänglich, und Parkplätze stehen an vielen Aussichtspunkten zur Verfügung, auch wenn im Sommer mehr Besucher kommen. Bei Ebbe öffnen sich Gezeitenbecken für Erkundungen, aber die Gezeiten wechseln schnell und machen Vorsicht nötig, wenn man zwischen den Felsen unterwegs ist.
Bei Neskowin tauchen bei Ebbe Baumstümpfe auf, die rund 2000 Jahre alt sind und zeigen, wo einst ein Wald direkt am Wasser stand. Sand bedeckt die Stämme bei Flut wieder, sodass sie nur wenige Stunden am Tag sichtbar bleiben und Besucher den Gezeitenkalender prüfen müssen, um sie zu sehen.
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