Bandon Marsh National Wildlife Refuge, Nationales Wildschutzgebiet im Mündungsgebiet des Coquille River, Oregon, USA.
Bandon Marsh National Wildlife Refuge ist ein Naturschutzgebiet an der Coquille-Flussmündung in Oregon mit zwei Einheiten, die insgesamt etwa 890 Hektar umfassen. Die Landschaft besteht aus Schlammflächen, Salzwiesen und bewaldeten Feuchtgebieten, die sich bis zur Pazifikküste erstrecken und verschiedene Lebensräume nebeneinander zeigen.
Das Schutzgebiet wurde 1983 gegründet, um das größte verbliebene Salzwattenmeer des Coquille-Flussdeltas zu schützen. Die Stätte umfasst auch alte Siedlungen und archäologische Überreste, die bis in die Zeit vor europäischen Kontakten zurückgehen.
Das Schutzgebiet bewahrt archäologische Stätten der Coquille-Indianer und bietet Besuchern Beobachtungsplattformen, wo man die Nutzung des Raumes durch Wandervögel und lokale Tierpopulationen hautnah erleben kann. Die Trittsteine durch das Schilfland verbinden verschiedene Lebensräume und zeigen, wie Menschen und Natur hier seit langem zusammenleben.
Man erreicht die Bandon Marsh Unit, indem man von der Innenstadt aus nach Norden auf der Riverside Drive fährt und findet dort gekennzeichnete Parkplätze und Beobachtungspunkte. Die besten Zeiten zum Besuchen sind Frühjahr und Herbst, wenn große Scharen von Watvögeln rastend durchziehen.
Die Schlammflächen sind reich an Nährstoffen und beherbergen Muscheln, Krebse, Würmer und Garnelen, die das Nahrungsnetz für durchziehende Vögel bilden. Während der Zugzeit können Besucher Tausende von Watvögeln beobachten, die nur kurz einkehren, um Energie zu tanken, bevor sie ihre Reise fortsetzen.
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