Sky Lakes Wilderness, Geschütztes Wildnisgebiet in der Kaskadenkette, Oregon
Das Sky Lakes Wilderness ist ein großes Schutzgebiet im Cascade Range mit mehr als 200 Seen, die zwischen vulkanischen Bergen und dichten Wäldern liegen. Die Landschaft zeigt deutlich ihre geologische Herkunft mit Felsformationen und alpinen Wiesen, die sich zwischen den Wasserflächen erstrecken.
Indianische Vorfahren der Klamath und Takelma jagten hier über Jahrtausende Wild und sammelten Huckleberries; steinerne Werkzeuge zeugen davon. Nach 1906 legte der U.S. Forest Service Wege und Feuerwachtürme an. Das Gebiet wurde 1984 auf Grundlage des Wilderness Act von 1964 ausgewiesen, der den rechtlichen Rahmen für solche Schutzgebiete bereits zwanzig Jahre früher geschaffen hatte.
Vorfahren der Klamath und Takelma jagten hier mehrere Jahrtausende lang Wild und sammelten Huckleberries, doch die kurze milde Jahreszeit begrenzte ihre Aufenthalte. Später kamen Siedler zum Beerensammeln an die Stuart Falls und Twin Ponds. Der Twin Ponds Trail folgt dem alten Rancheria Trail, der 1863 als Militärwagenweg zwischen Jacksonville und Fort Klamath verbreitert wurde.
Der Pacific Crest Trail durchquert die gesamte Wildnis von Nord nach Süd auf etwa 35 Meilen (56 km). Die drei großen Seebecken, besonders die größeren Seen, ziehen Angler, Wanderer und Camper an, und die Jagd, vor allem auf Wapitis, ist beliebt. Wanderwege folgen zudem der alten Rancheria-Wagenstraße, deren Abschnitte sichtbar sind.
Ein Baum am Island Lake trägt Schnitzereien von 1888, die frühe Wanderer hinterlassen haben. Diese bescheidenen Inschriften sind eine unerwartete Verbindung zur langen Geschichte des Reisens durch diese Berge.
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