Yaquina Head Lighthouse, Historischer Leuchtturm in Lincoln County, Oregon
Yaquina Head Light ist ein Leuchtturm aus weißem Backstein in Lincoln County, Oregon, der sich 28 Meter über den Klippen des Pazifiks erhebt. Die Anlage nutzt eine feststehende Fresnellinse, die einst aus Frankreich verschifft wurde und noch heute funktionsfähig ist.
Die Anlage entstand im Jahr 1873 nach einer Planung der US-amerikanischen Leuchtturmbehörde, die entlang dieser oft nebelverhangenen Küste sichere Navigationspunkte schaffen wollte. Später ging die Verantwortung im Jahr 1939 an die Küstenwache über, die den Betrieb bis zur Automatisierung fortführte.
Der Name leitet sich vom lokalen Yaquina-Stamm ab, der in dieser Küstenregion seit Jahrhunderten lebte. Besucher können heute die Funktionsweise der Leuchtfeueranlage durch Schautafeln nachvollziehen und dabei beobachten, wie das rotierende Licht nachts über das Wasser streicht.
Das Besucherzentrum öffnet morgens und bietet Führungen für kleinere Gruppen an, wobei die Teilnahme nach Verfügbarkeit vor Ort vergeben wird. Der Aufstieg zur Turmspitze erfordert festes Schuhwerk und eine gewisse körperliche Belastbarkeit, da die Wendeltreppe eng und steil verläuft.
Die Optik aus dem Jahr 1868 gehört zu den ältesten noch funktionierenden Linsen an der Westküste und wiegt mehrere Tonnen trotz ihrer scheinbar filigranen Glasprismen. Bei klarem Wetter reicht der Lichtstrahl über 31 Kilometer weit und erscheint Seeleuten als stetiger Punkt am Horizont.
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