Bell Field, Universitätsstadion an der Oregon State University, Corvallis, Vereinigte Staaten
Bell Field war ein Freiluft-Leichtathletikstadion auf dem Campus des Oregon State College in Corvallis, Oregon, mit niedrigen, überwiegend überdachten Tribünen in Hufeisenform, die sich nach Norden öffnete, in üblicher Nord-Süd-Ausrichtung auf 230 Fuß (70 m) Höhe. Die Kapazität wuchs von Stehplätzen auf rund 21.000 nach den Osttribünen von 1947. Es lag direkt westlich des Baseballfelds, parallel zu dessen First-Base-Linie.
Das Bell Field wurde 1909, nicht 1910, am Oregon Agricultural College eröffnet und 1921 nach J.R.N. „Doc“ Bell benannt, einem Regenten des Colleges und selbsternannten Maskottchen der Footballmannschaft. Die Kapazität wuchs von 3.000 Holzsitzen im Jahr 1913 auf rund 21.000 nach dem Ausbau von 1947. Ihr letztes Universitätsheimspiel trugen die Beavers dort am 15. November 1952 aus, eine 27:6-Heimniederlage gegen Idaho, bevor im November 1953 das Parker Stadium öffnete.
Das Stadion wurde 1921 nach J.R.N. „Doc“ Bell benannt, einem presbyterianischen Pfarrer und Regenten des Colleges. 1894 versprach er, seinen Fedora in den Willamette River zu werfen, falls die Aggies Oregon besiegten; nach dem 18:0-Sieg trieb der Hut davon, und die Fans wiederholten den Brauch nach jedem Sieg über das zitronengelbe Team.
Bell Field wurde im März 1974 abgerissen, nachdem es die Leichtathletik auf einer Aschenbahn beherbergt hatte; das 1976 eröffnete Dixon Recreation Center steht heute auf dem Gelände. Es lag direkt westlich des Baseballfelds, des heutigen Goss Stadium at Coleman Field, parallel zu dessen First-Base-Linie. Die neue Allwetterbahn wurde 1974 am Südende des Campus eröffnet.
Das Spielfeld wurde 1937 von Erde und Sägespänen auf natürlichen Rasen umgestellt, was Teil größerer Verbesserungen in den Stadien der Pacific Coast Conference war. Diese Änderung zeigte, wie Universitätssportanlagen sich mit modernen Standards auseinandersetzten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.873 Mitwirkenden weltweit.