Hughes H-4, Flugboot-Prototyp in McMinnville, Oregon, Vereinigte Staaten
Die Hughes H-4 Hercules ist ein silbergraues Flugboot mit glattem Metallrumpf und einer Spannweite von etwa 98 Metern. Acht Propellertriebwerke säumen die Flügel, vier pro Seite, mit dunklen Blättern und gelben Spitzen. Das hohe Seitenleitwerk trägt das Kennzeichen NX37602. Das Flugzeug steht drinnen auf poliertem Boden, davor ein gelbes Schild „HUGHES HERCULES“.
Die H-4 wurde 1942 vom US-Kriegsministerium bestellt, das einen transatlantischen Transport für Truppen und Fracht brauchte und wegen der kriegsbedingten Aluminiumbeschränkungen Holzbauweise vorschrieb. Von Hughes und Kaiser als HK-1 bezeichnet, erhielt sie nach Kaisers Rückzug die Bezeichnung H-4. 1946, nach dem Krieg, abgeliefert, flog sie nur einmal, am 2. November 1947, im Hafen von Long Beach.
Kritiker nannten es „Spruce Goose“, obwohl der Rumpf überwiegend aus Birke und nicht aus Fichte bestand. Der Name blieb und steht heute auf den Schildern des Museums neben dem Flugzeug. Besucher sehen zudem das Kennzeichen NX37602 am Seitenleitwerk und ein gelbes Schild „HUGHES HERCULES“ am Rumpf.
Das Flugzeug hängt über einer Zwischenebene mit Drahtgittergeländern und Sitzplätzen, sodass man es von unten und von der Balustrade aus betrachtet; zu sehen sind das gelbe Schild „HUGHES HERCULES“ und die Aufschrift „NX37602“ am Seitenleitwerk. Die acht vierblättrigen Propeller, dunkel mit gelben Spitzen, sitzen über dem Flügel auf zwei Gondeln.
Howard Hughes steuerte die H-4 am 2. November 1947 selbst: Sie hob für etwa eine Minute vom Hafen von Long Beach ab und erreichte rund 21 Meter Höhe. Danach ließ er das Flugzeug zeitlebens in einem Hangar stehen, ohne es erneut zu fliegen.
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