Vanport City, Oregon, Zerstörte Siedlung nahe Portland, Vereinigte Staaten.
Vanport City war eine Wohnsiedlung mit etwa 648 Hektar Land zwischen dem Columbia River und Portland, bestehend aus Reihen identischer Holzhäuser und Gemeindeanlagen. Die Stadt war vollständig geplant und organisiert, mit Schulen, Geschäften und öffentlichen Einrichtungen für ihre Bewohner.
Die Siedlung wurde 1942 als das größte öffentliche Wohnprojekt der Vereinigten Staaten gegründet und bot Platz für etwa 40.000 Arbeiter in Portlands Kriegsschiffswerften. Sie war eine schnelle Reaktion auf die große Nachfrage nach Wohnraum während des Zweiten Weltkriegs.
Die Stadt wurde zum Heim für etwa 10.000 Afroamerikaner und veränderte damit die Bevölkerungszusammensetzung Oregons grundlegend. Dies führte zu neuen Gemeinschaften und Nachbarschaften, die bis heute in Portland nachwirken.
Der Ort ist heute verschwunden, aber Besucher können die Geschichte an verschiedenen Gedenkstätten und im Museum erkunden. Führungen und lokale Ressourcen helfen, die Geschichte dieses ehemals großen Ortes zu verstehen.
Eine Bahndeich-Katastrophe zerstörte die gesamte Stadt innerhalb weniger Stunden am 30. Mai 1948. Ein Wasserwall von etwa 3 Metern Höhe überflutete das Gebiet und verursachte eine der größten Evakuierungen in der Stadtgeschichte.
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