Tillamook Bay, Küstenbucht im Nordwesten von Oregon, Vereinigte Staaten.
Tillamook Bay ist eine große Bucht an der Nordwestküste Oregons, die durch die Bayocean-Halbinsel und umliegende Küstenberge vor dem offenen Ozean geschützt wird. Fünf Flüsse münden hier ein: der Kilchis, Wilson, Trask, Tillamook und Miami, wodurch ein reiches Ästuargelände mit flachen Gewässern und Gezeitenzone entsteht.
Captain Robert Gray erkundete die Bucht 1788 als erster Amerikaner, verwechselte sie jedoch zunächst mit dem Columbia River während seines einwöchigen Besuchs. Diese frühe europäische Erkundung half, die Küste auf Amerikanischen Karten zu dokumentieren.
Der Name Tillamook stammt aus der Sprache der Coast Salish und bezieht sich auf die vielen Flüsse, die in die Bucht fließen. Die Küstengemeinden hier sind eng mit dem Wasser verbunden und nutzen die Bucht seit Generationen für Fischerei und als Transportweg.
Der Zugang zu dieser Bucht ist vom Land aus oder vom Wasser aus möglich, wobei die Gezeitenzone und die Wetterbedingungen die beste Zeit zum Erkunden beeinflussen. Besucher sollten beachten, dass die Wassertemperaturen kalt sind und an der Mündung bei Sturm heftige Wellen entstehen können.
An der Einfahrt zur Bucht befindet sich eine schmale Steinmole, an der während schwerer Stürme Wellen Höhen von etwa 10 Metern erreichen können. Diese extreme Wasserbedingungen machen die Stelle zur Beobachtung kraftvoller Naturkräfte interessant.
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