Ross Island, Flussinsel im Willamette River, Portland, Oregon, Vereinigte Staaten.
Ross Island ist ein Flussinsel im Willamette River bei Portland, die aus vier verbundenen Inseln mit einer Gesamtfläche von etwa 400 Hektar besteht und eine natürliche Trennung mit dem Holgate Slough auf der Ostseite schafft. Die Landschaft zeigt heute Feuchtgebiete und Waldareale, die von Regenerationsprozessen geprägt sind.
Zwischen 1926 und 2001 fanden intensive Sand- und Kiesabbauarbeiten auf der Insel statt, bei denen etwa zwei Drittel des Geländes abgebaut wurden. Diese Extraktionsperiode veränderte die Landschaft erheblich und prägt die gegenwärtige Situation des Ortes.
Die Insel ist nach der Pionierin Sherry Ross benannt und zeigt heute Lebensräume, die über 50 Vogelarten beherbergen, darunter Adler und Reiher. Besucher können diese Tierwelt in ihren natürlichen Umgebungen beobachten, was die Insel zu einem wichtigen Ort für Vogelbeobachtung macht.
Der Zugang zur Insel ist nur durch organisierte ehrenamtliche Arbeitseinsätze über Portland Parks & Recreation und Gemeinschaftspartner möglich. Besucher sollten im Voraus planen und sich bei den zuständigen Stellen informieren, um an diesen Aktivitäten teilzunehmen.
Eine Lagune, die von einem künstlichen Damm begrenzt wird, verbindet die Insel mit Hardtack Island, das 1926 für Baggerarbeiten angelegt wurde. Diese künstliche Verbindung ist heute ein merkwürdiges Überbleibsel aus der Zeit des Abbaus.
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