24 Hour Church of Elvis, Kunstgalerie und Installation in Downtown Portland, Vereinigte Staaten
Die 24 Hour Church of Elvis war ein interaktives Kunstprojekt in der Innenstadt von Portland, das verschiedene Standorte von 1985 bis 2013 nutzte und Elvis-Themen mit Installationen verband. Besucher konnten an Münzautomaten verschiedene künstlerische Erfahrungen aktivieren, von Performances bis zu persönlichen Dienstleistungen.
Künstlerin Stephanie Pierce gründete das Projekt 1985, nachdem sie ihre Karriere im Unternehmensrecht aufgegeben hatte, um künstlerische Freiheit zu erkunden. Das Projekt wechselte mehrmals seinen Standort in Portland und endete 2013, nachdem es fast drei Jahrzehnte lang Kunstliebhaber anzog.
Der Ort war für seine unkonventionellen Trauungen bekannt, bei denen Besucherinnen und Besucher Zeremonien durchführen konnten, darunter auch gleichgeschlechtliche Eheschließungen. Diese Dienstleistungen waren über Münzautomaten und persönliche Vermittlung verfügbar und machten das Projekt zu einem Ort gelebter künstlerischer Freiheit.
Das letzte bekannte Standort befand sich in der Northwest Couch Street, wo computergesteuerte Kunstmaschinen mit Münzen aktiviert werden konnten. Besucher sollten Kleingeld mitbringen und Zeit einplanen, um die verschiedenen Erfahrungen auszuprobieren und das Projekt in seiner Ganzheit zu erkunden.
Das Projekt betrieb auch eine lokale Fernsehshow namens Where's the ART, die von 1986 bis 1990 auf Community-Kanälen lief und die Grenzen zwischen Kunstinstallation und Broadcast-Medium verschwimmen ließ. Diese Sendung war ein seltenes Beispiel dafür, wie ein physisches Kunstprojekt seine Reichweite in den Medienbereich ausdehnte.
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