Julia Butler Hansen Refuge for the Columbian White-Tailed Deer, Nationales Wildtierrefugium am Columbia River, Vereinigte Staaten.
Das Schutzgebiet erstreckt sich über etwa 2.400 Hektar mit Wiesen, bewaldeten Gezeitenmooren, Sumpflandschaften und Flussrinnen, die sich über die Grenze zwischen Washington und Oregon erstrecken. Die Landschaft wird vom Kolumbien-Fluss geprägt und bildet einen vielfältigen Lebensraum für verschiedene Tierarten.
Das Refugium wurde 1972 gegründet, um eine seltene Hirschart vor dem Aussterben zu bewahren, und erhielt 1990 seinen heutigen Namen zur Anerkennung der Kongressabgeordneten Julia Butler Hansen. Die Gründung markierte einen wichtigen Schritt zum Schutz dieser Art in der Region.
Der Zufluchtsort wurde benannt, um Julia Butler Hansen zu ehren, eine Kongressabgeordnete aus Washington, die sich für den Schutz dieser seltenen Hirschpopulation einsetzte. Besucher können heute die Bedeutung dieser Art für die lokale Natur verstehen und sehen, wie Schutzmaßnahmen funktionieren.
Der Center Road Trail bietet einen leichten Wanderweg durch das Gebiet, der normalerweise von Juni bis September zugänglich ist, wenn die besten Bedingungen für Tierbeobachtungen herrschen. Besucher sollten früh morgens kommen und bequeme Schuhe tragen, um das Refugium vollständig erkunden zu können.
Die Population der weißschwänzigen Hirsche, die hier lebt, ist stark reduziert worden und stellt nur noch einen Bruchteil der historischen Bestände dar. Das Refugium konzentriert sich darauf, diese kritisch gefährdete Art wieder aufzubauen und gleichzeitig mit privaten Landbesitzern zusammenzuarbeiten, um den Lebensraum zu sichern.
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