Julia Butler Hansen Refuge for the Columbian White-Tailed Deer, Nationales Wildtierrefugium am Columbia River, Vereinigte Staaten.
Das Julia Butler Hansen Refuge for the Columbian White-Tailed Deer ist ein nationales Wildschutzgebiet entlang des Columbia River an der Grenze zwischen Washington und Oregon. Es besteht aus Weiden, bewaldeten Gezeitensümpfen, Marschen und Wasserläufen, die zusammen ein abwechslungsreiches Feuchtlandgebiet bilden.
Das Schutzgebiet wurde 1972 gegründet, um eine seltene Hirschart vor dem Aussterben zu bewahren, nachdem ihr Lebensraum entlang des Columbia River stark zurückgegangen war. 1990 wurde es zu Ehren der ehemaligen Kongressabgeordneten Julia Butler Hansen umbenannt, die sich maßgeblich für seine Einrichtung eingesetzt hatte.
Das Schutzgebiet trägt den Namen einer früheren Kongressabgeordneten aus Washington, die sich persönlich für den Schutz dieser Hirschart eingesetzt hat. Besucher können heute beobachten, wie das Land aktiv für das Überleben einer einzigen Tierart bewirtschaftet wird.
Der Center Road Trail ist ein einfacher Weg durch das Gelände und eignet sich gut für einen ersten Besuch, da er einen guten Überblick über die verschiedenen Lebensräume bietet. Wer die Tiere beobachten möchte, sollte früh morgens kommen, wenn die Hirsche am aktivsten sind.
Der hier vorkommende Kolumbianische Weißwedelhirsch ist eine Unterart, die nur in einer kleinen Region entlang des Columbia River vorkommt und nirgendwo sonst auf der Welt lebt. Das Schutzgebiet arbeitet auch mit benachbarten Privatgrundstücken zusammen, da die Hirsche regelmäßig über die offiziellen Grenzen hinauswandern.
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