Columbia River, Hauptfluss in British Columbia, Kanada.
Der Columbia River fließt durch Berglandschaften, Wälder und landwirtschaftliche Gebiete über eine Strecke von 2.000 Kilometern (1.240 Meilen), bevor er den Pazifik erreicht. Er durchquert die kanadische Provinz British Columbia sowie die amerikanischen Bundesstaaten Washington und Oregon.
Über Jahrtausende hinweg lebten indigene Völker wie die Chinook und Nez Perce an seinen Ufern und nutzten den Fluss zum Fischen und Reisen. Im 19. Jahrhundert wurde er zu einer wichtigen Route für europäische Händler und Siedler nach Westen.
Indigene Gemeinschaften fischen hier noch heute an denselben Ufern, an denen ihre Vorfahren seit Jahrhunderten Lachse fangen. Viele örtliche Feste und Zeremonien feiern die Rückkehr der Lachse und die Verbindung zwischen den Menschen und dem Fluss.
Zahlreiche Wasserkraftwerke prägen den Flusslauf und versorgen weite Teile der Region mit Elektrizität. Viele Uferbereiche sind zugänglich, doch der Wasserstand kann je nach Jahreszeit und Kraftwerksbetrieb stark schwanken.
Er befördert mehr Wasser in den Pazifik als jeder andere Fluss Nordamerikas, rund 7.500 Kubikmeter pro Sekunde. Diese gewaltige Strömung hat tiefe Schluchten durch vulkanisches Gestein geschnitten, die heute beliebte Aussichtspunkte bilden.
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