Fort Stevens, Militärfort in Warrenton, Vereinigte Staaten
Fort Stevens ist ein altes Militärgelände bei der Mündung des Columbia in den Pazifik, umgeben von Sanddünen und Kiefernwald. Betonbunker, Geschützstellungen und Verwaltungsgebäude verteilen sich über mehrere Hektar mit Wanderwegen und Picknickplätzen.
Die Anlage entstand 1863 während des Bürgerkriegs und blieb bis 1947 in Betrieb, als der Küstenschutz aufgegeben wurde. Im Juni 1942 beschoss ein japanisches U-Boot die Batterie und machte den Ort zum einzigen Festland-Militärstandort der USA mit Feindkontakt im Zweiten Weltkrieg.
Reste von Geschützstellungen aus zwei Weltkriegen stehen offen für Besucher und zeigen den militärischen Alltag einer Küstenwache. Im Museum liegen Uniformen, Werkzeuge und persönliche Gegenstände der Soldaten, die hier stationiert waren.
Die Wege im Park eignen sich für Fußgänger und Radfahrer, aber Rollstuhlfahrer finden befestigte Strecken nur in einigen Bereichen. Der Strand mit dem Schiffswrack liegt etwa 2 Kilometer (1,2 Meilen) nördlich der Hauptbatterien und ist über Sandpfade zu erreichen.
Das Wrack der Peter Iredale, ein britisches Segelschiff, ragt noch immer aus dem Sand und zieht Fotografen bei Sonnenuntergang an. Wind und Salzwasser färben die rostigen Stahlrippen dunkelrot, und bei Ebbe kann man bis zu den Resten des Rumpfes laufen.
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