Aberdeen, Hafenstadt in Washington, Vereinigte Staaten
Aberdeen ist eine Stadt im Westen des Bundesstaates Washington, an der Mündung zweier Flüsse ins Grays Harbor Becken, etwa 7 km von der Pazifikküste entfernt. Historische Backsteingebäude säumen das Zentrum, während Wohnviertel sich an bewaldeten Hängen hochziehen.
Die Siedlung entstand in den 1880er Jahren als Sägewerksstandort und wuchs rasch durch den Holzexport nach Kalifornien und Asien. Anfang des 20. Jahrhunderts galt sie als eine der produktivsten Holzstädte der Welt, bevor der Rückgang der Industrie in den 1970er Jahren begann.
Die Stadt trägt einen schottischen Namen, da ihr Gründer an die granitreiche Hafenstadt am Nordostrand Schottlands erinnert wurde. Heute prägen Holzfällertraditionen und Grunge-Musik die lokale Identität, sichtbar in Wandmalereien und kleinen Museen entlang der Hauptstraße.
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in Fußnähe im kompakten Zentrum, wo sich auch Cafés und lokale Geschäfte befinden. Der Zugang zum Flussufer ist von mehreren Punkten aus möglich, wobei Parkplätze entlang der Uferstraße verfügbar sind.
Das jährliche Regenfestival im November feiert ausdrücklich das feuchte Klima mit Regenschirm-Wettbewerben und einer Parade unter grauen Wolken. Die Veranstaltung kehrt bewusst die übliche touristische Werbung um und macht aus Dauerregen eine lokale Tugend.
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