Ramona Falls, Wasserfall im Mount Hood National Forest, Oregon, Vereinigte Staaten.
Ramona Falls ist ein etwa 35 Meter hoher Wasserfall im Mount Hood National Forest im US-Bundesstaat Oregon, der über eine breite Wand aus dunklem Basaltgestein stürzt. Das Wasser teilt sich dabei in zahlreiche schmale Rinnsale auf, die die Felsoberfläche in einem fächerartigen Muster bedecken.
Das Gebiet rund um den Mount Hood wurde von Ureinwohnern wie den Multnomah und den Warm Springs-Völkern genutzt, lange bevor europäische Siedler in die Region kamen. Mit der Gründung des Mount Hood National Forest zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Land unter Bundesschutz gestellt.
Der Name des Wasserfalls geht auf den Roman "Ramona" von Helen Hunt Jackson aus dem Jahr 1884 zurück, der das Schicksal der Ureinwohner Amerikas thematisierte. Besucher, die den Pfad entlanggehen, passieren Hinweistafeln, die diesen literarischen Bezug erläutern.
Der Weg zum Wasserfall führt über einen Rundkurs, der in gutem körperlichem Zustand absolviert werden sollte, da ein Teil des Pfades uneben ist und eine Überquerung des Sandy River notwendig sein kann. Es empfiehlt sich, im Voraus zu prüfen, ob eine Genehmigung erforderlich ist, da diese für bestimmte Gebiete des National Forest benötigt wird.
Der breite Fächer aus Wassersträhnen entsteht dadurch, dass die Basaltwand des Wasserfalls aus übereinanderliegenden Lavaschutzschichten besteht, die das Wasser in alle Richtungen leiten. Diese Gesteinsstruktur ist das Ergebnis alter Vulkanausbrüche in der Region.
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