Mount St. Helens, Schichtvulkan im Skamania County, Washington, Vereinigte Staaten
Mount St. Helens ist ein Stratovulkan im Gifford Pinchot National Forest im Staat Washington mit einem hufeisenförmigen Krater auf 2549 Meter Höhe. Die Flanken zeigen nackte Gesteinswände und Aschefelder, während der Gipfelbereich eine sich langsam aufbauende Lavadom aufweist.
Der Ausbruch vom 18. Mai 1980 riss die gesamte Nordseite des Berges ab und verwandelte die Landschaft in eine Mondlandschaft aus Schlamm und Geröll. Vorherige Eruptionen ereigneten sich im 19. Jahrhundert, doch keine war so zerstörerisch wie diese moderne Katastrophe.
Der Berg heißt bei den Cowlitz Lawetlat'la und bei den Klickitat Loowit oder Louwala-Clough („Feuerberg“ oder „rauchender Berg“); sie verbanden ihn mit einem schönen weiblichen Geist, um den Wy'east (Mount Hood) und Pahto (Mount Adams) stritten. Der Name St. Helens ehrt Alleyne FitzHerbert, 1. Baron St Helens, einen Freund des Forschers George Vancouver.
Das Johnston Ridge Observatory bietet direkte Sicht auf den Krater und die umliegende Verwüstungszone das ganze Jahr über. Wanderwege führen durch die Wiederaufforstungsgebiete, wobei einige Routen im Winter wegen Schnee geschlossen bleiben.
Im Krater liegt der Crater Glacier, der nach dem Ausbruch von 1980 entstand und 2004 etwa 0,93 km² bedeckte, vom Lavadom in zwei Loben geteilt. Sein Eis stammt vollständig aus der Zeit nach 1980, doch sein Volumen entspricht ungefähr dem aller elf Gletscher vor dem Ausbruch zusammen.
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